Der Blick aus den Wurzeln

Der Blick, der dir gegeben,
er trägt Wurzeln. 

Verbindungen, 
die über Generationen wachsen.

Bedürfnisse, 
die deinen Stamm mit Lösungen nährte.

Der Blick, der dir gegeben, 
er trägt deine Kraft.

Deine Sensoren
zu spüren.

Deine Achtsamkeit
zu lauschen. 

Deinen Ausdruck
zu erzählen

und deine Offenheit aus den Wurzeln individuell zu erblühen. 

Geschichte schreiben

Tag für Tag erlebe ich Momente, die mich fühlen lassen. 
Situationen, die mir Angst machen. 
Begegnungen, die mir Freude bereiten.
Erlebnisse, die ich unangenehm empfinde. 

Tag für Tag versuche ich glücklich zu sein,. 
Verleugne die Ängste in mir,
zwinge mich fröhlich zu sein 
und versuche unangenehme Gedanken loszuwerden. 

Tag für Tag erzähle ich meine Geschichte 
und schmücke sie mit meinen Worten.
Ich gebe Situationen, Begegnungen, Erlebnissen eine Wertung.
Wichtig-unwichtig. wahr-falsch, wertvoll-sinnlos. Gut-schlecht.

Tag für Tag erlebe ich meine Geschichte
und fülle sie mit meinen Gefühlen. 
Ich verbinde Situationen, Beziehungen, Erlebnisse mit Empfindungen.
Angenehm-unangenehm, befreiend-ohnmächtig, erfüllend-beschämend.

Ein Teil meiner Geschichte ist geschrieben. 
Ich verliere keine Energie mehr, sie zu ändern. 
Sie ist gut, denn sie ist meine. 
Ich nehme sie an, lasse sie und ermögliche mir so meine Geschichte weiter zuschreiben. 

"Das macht MAN nicht!"

Das wird mir immer wieder gesagt.
Aber wer ist "man" überhaupt?
Und warum kann "man" über meine Gedanken und mein Verhalten bestimmen?
Wieso meint "man" so eine Macht über mich ausüben zu können?
Wie hat "man" es überhaupt geschafft, dass die Menschen ihm folgen?
Oder ist es eine Sie - ein Es - ein Kollektiv?
Existiert "man" überhaupt?
Ist "man" ein Erwachsener, ein Kind oder vielleicht sogar uralt?
Ich möchte "man" gerne an die Hand nehmen.
"Man" meine Welt zeigen.
Wie ich fühle.
Wie ich denke.
Wie ich bin!

Erlaubnis zu sein

Ich bin in Bewegung, im Kontakt mit anderen
- meiner Familie, meinen Freunden. bekannten und Nachbarn.

Ich möchte Liebe schenken. Fürsorge geben. 
- sie umarmen, ihren Bedürfnissen nachkommen, ihnen die Zeit verschönen.

Ich möchte ihnen Halt geben. Für sie da sein. 
- ich ihnen zuwenden. Sicherheit ausstrahlen.

Ich erkenne Bewegung - einen Widerstand. 
- und innen und spüre hinein.

Ich komme in Kontakt mit mir.
- meinen Bedürfnissen und meinen Wünschen. 

Ich schenke mir Wertigkeit.
- erlaube mir, mir Zeit zu geben und für mich zu sorgen.

Ich empfinde immer mehr Halt. 
Sicherheit, die ich nicht im Außen zeige, sondern im Innern fühle. 
- ich spüre in mich hinein, nehme wahr und erlaube das in mir da zu sein. 

Ich bin Worte

Ich bin nicht dumm.
Ich filtere mein Wissen nur so wie ich will. 

Ich bin nicht langsam,
Ich gehe nur mein eigenes Tempo.

Ich bin nicht faul,
ich lasse mich nur nicht ungewollt stressen. 

Ich bin nicht egoistisch, 
Ich übernehme nur für mich und meinen Körper Verantwortung. 

Ich bin nicht launisch, 
Ich bin nur sehr sensibel und mitfühlend.

Ich bin nicht träumerisch, 
Ich bin nur eine andere Perspektive!